﻿{"id":3002,"date":"2014-10-30T04:31:51","date_gmt":"2014-10-30T03:31:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.brandexponents.com\/oshin\/?page_id=2743"},"modified":"2025-02-18T11:32:52","modified_gmt":"2025-02-18T10:32:52","slug":"calvincathal","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/schlagzeugerschule.de\/index.php\/calvincathal\/","title":{"rendered":"Calvin Cathal"},"content":{"rendered":"<div class=\"be-section         clearfix\" data-headerscheme=\"background--light\" style=\" background-color: #f2f3f8;\"  ><div class=\"be-section-pad clearfix \" style=\" padding-top:0px;padding-bottom:90px;\" data-padding-top = \"0\"><div  class=\"be-row be-wrap clearfix \"><div  class=\"one-col column-block clearfix  no-background    \" data-animation=\"\" style=\"  \"><div class=\"be-custom-column-inner\"><div class=\"special-subtitle-wrap  0\" style=\"margin-bottom: 10px;\" data-animation=\"fadeIn\"><div class=\"align-left\"><span class=\"special-subtitle\" style=\"color: #e0a240; font-size: 18px ; width: 100%\" >Wer bin ich?<\/span><\/div><\/div><h3>Calvin Cathal<\/h3>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; line-height: 1.8;\">Eine Geschichte \u00fcber den Schlagzeuglehrer.<\/span><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><div  class=\"be-row be-wrap clearfix \"><div  class=\"one-col column-block clearfix  no-background    \" data-animation=\"\" style=\"  \"><div class=\"be-custom-column-inner\"><p>T\u00fcbingen, im Herbst 1981. Als f\u00fcnfj\u00e4hriger Knirps mit Lolli und einer Beatles-Pilzfrisur, war ich zum ersten mal auf einem Jazz-Konzert meiner Mutter Ela Blach. Damals und heute eine bekannte Jazz-Musikerin, die mit ihrer Band \u201eLaboratorium\u201c tourte und mich gelegentlich mitnahm. Als die Band dann eine Pause einlegte und hinter der B\u00fchne verschwand, lugte ich durch den Vorhang und erblickte ein nicht besetztes Schlagzeug-Set. Das Publikum rief nach \u201eZugabe\u201c und ich versp\u00fcrte den unbedingten Drang selber zu spielen, sodass ich einfach die B\u00fchne betrat, mich an das Schlagzeug setzte und anfing, meinem Talent freien Lauf zu lassen. Als ich fertig war und aufstand, war ich wahnsinnig gl\u00fccklich und verneigte mich l\u00e4chelnd vor der Menge. In diesem Moment stand meine Berufung als Schlagzeuger f\u00fcr mich fest.<\/p>\n<p>Die folgenden Jahre waren durch die Musik der 80er und 90er Jahre sehr pr\u00e4gend f\u00fcr mich. Von morgens bis abends lief im Radio st\u00e4ndig Pop und Rock, manchmal auch Metal. Dabei sa\u00df ich am K\u00fcchentisch und trommelte mit den H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen die gespielten Lieder nach. Aufgewachsen in Pforzheim (Baden-W\u00fcrttemberg) hatte ich mein Schlagzeug in meinem Kinderzimmer stehen und konnte es kaum erwarten, mich nach der Schule daran auszutoben. Meine Nachbarn ertrugen damals geduldig meine gelegentlich lauten Trainingseinheiten&#8230;<\/p>\n<p>Da ich immer besser spielte, entschieden meine Eltern f\u00fcr mich im Alter von 9 Jahren einen professionellen Schlagzeuglehrer zu engagieren. Der gute Mann war ein professioneller Perkussionist mit dem Namen Marek Bomski. Mit den Jahren steigerte ich immer mehr meine Pr\u00e4zision, mein Rhythmusgef\u00fchl und die eigene Kreativit\u00e4t. Die Notenkunde, die ich durch den Schlagzeuglehrer erlernte, hatte nur Vorteile f\u00fcr mich. Mit ihr konnte ich Rhythmen spielen und verstehen, die mir sonst schwer gefallen w\u00e4ren. Damals reiste mein Vater viel nach Amerika und nahm mich sehr oft mit. Dadurch bot sich mir die M\u00f6glichkeit, an dem ber\u00fchmten Musikfestival &#8222;Detroit Summer Funk Days&#8220; teilzunehmen und viele gute und erfahrene Schlagzeuger zu sehen und kennenzulernen. Zu dieser Zeit war ich Mitglied des Jazzprojektes meiner Mutter, deren Platte \u201eEverything must change\u201c dann 2007 ver\u00f6ffentlicht wurde.<\/p>\n<p>In meiner Jugendzeit suchte auch ich nach Vorbildern und dies ist ein ganz normaler und sehr wichtiger Prozess in der Entwicklung eines Musikers. Ich pers\u00f6nlich fand meine Vorbilder in den Schlagzeugern bekannter Heavy-Metal Bands und sie inspirierten mich durch ihre individuellen Talente. Aber auch die Popmusik und der Hip-Hop der 80er und 90er Jahre waren in meinem Leben immer sehr pr\u00e4sent und pr\u00e4gend. Als heranwachsender junger Mann hatte ich den immer st\u00e4rker werdenden Wunsch, in einer Band zu spielen. Die erste Band in der ich spielte, war die in Pforzheim regional bekannte Band \u201eThe Wombles\u201c und wir spielten Hard-Rock Musik. Ein paar Jahre sp\u00e4ter spielte ich in der Heavy-Metal Band \u201eFortress\u201c in Pforzheim, in der wir neben eigenen St\u00fccken auch ganze Cover-Songs von nahmhaften Heavy-Metal Bands spielten. Danach bekam ich die Chance in der international bekannten Metal-Band \u201eIsegrim\u201c zu spielen, die meine n\u00e4chste Station wurde. Die Schulzeit stand an und nach dem Fachabitur habe ich eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten im \u00f6ffentlichen Dienst bei der Stadt Karlsruhe abgeschlossen.<\/p>\n<p>Um mein Talent am Schlagzeug noch weiter auszubauen und zu perfektionieren, besuchte ich die \u201eModern Music School\u201c bei Gerald Weiland in Pforzheim. Damals hat mich Stefan H\u00f6ll auf meinem Weg nach Verbesserungen angeleitet und daf\u00fcr war und bin ich ihm sehr dankbar. Meine pers\u00f6nliche Erfahrung ist, dass gute Schlagzeuger auch von anderen guten Schlagzeugern etwas lernen k\u00f6nnen. Ein Austausch auf hohem Niveau sozusagen.&nbsp;Eines Tages kam der kleine Daniel auf mich zu und fragte, ob ich ihm ein paar tolle Tricks zeigen k\u00f6nnte. Zwei Wochen sp\u00e4ter war er mein erster Sch\u00fcler. Mit der Zeit kamen immer mehr Sch\u00fcler hinzu und so wurde meine erste kleine Schlagzeugerschule geboren.&nbsp;Meine Bekanntheit &amp; Reputation wuchsen und so boten mir andere Musikschulen Stellen an, deren Sch\u00fcler in ihrem Hause zu unterrichten. Seit 2010 unterrichtete ich in der <strong>&#8222;Rockton Musikschule&#8220;<\/strong> in Pforzheim und dann in der <strong>Musikschule &#8222;Schickle&#8220;<\/strong> f\u00fcr die Ortschaften Eisingen und Remchingen. Kurze Zeit sp\u00e4ter folgten die <strong>Musikschule &#8222;ConTakt Musik-Point&#8220;<\/strong> in \u00d6tisheim und die <strong>Musikschule &#8222;K\u00f6lmel&#8220;<\/strong> in Baden-Baden.<\/p>\n<p>Ich lernte meine jetzige Lebensgef\u00e4hrtin kennen und durch die gro\u00dfe Distanz entschlossen wir uns gemeinsam, in Essen zu leben. Nachdem ich mich in meiner neuen Heimat zwischen Zechen, Pommes Rot-Wei\u00df und viel Fu\u00dfball eingelebt hatte, suchte ich einen neuen Wirkungskreis als Schlagzeuger und nat\u00fcrlich sollte die Schlagzeugerschule ihren neuen Sitz im sch\u00f6nen Ruhrgebiet haben! In Essen hatte ich endlich einen geeigneten Raum f\u00fcr die Schlagzeugerschule gefunden. Meine Lebensgef\u00e4hrtin stand voller Entsetzen in einem verlebten, verstaubten und leeren Raum\u2026 Doch ich hatte sofort hunderte Ideen in meinem Kopf, die ich unbedingt umsetzen wollte. Durch viel Schwei\u00df und wochenlange Arbeit wurde der muffige und leere Raum zu einem wundersch\u00f6nen Studioraum umgebaut. Nun blicke ich zuversichtlich in die Zukunft und sage allen Lesern, wie es im Ruhrgebiet lange Tradition ist, ein herzliches \u201eGl\u00fcck auf!\u201c.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer bin ich?Calvin Cathal Eine Geschichte \u00fcber den Schlagzeuglehrer. T\u00fcbingen, im Herbst 1981. 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